Versiegelte Flächen besser nutzen

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Bundes- und Landesstraßen zerschneiden häufig Lebensräume. Für viele Tiere werden sie zur kaum überwindbaren Barriere. Zwar gibt es bereits Grünbrücken, Grünunterführungen oder Amphibienschutzanlagen, doch auch kleinere Maßnahmen können viel bewirken. Die Flächen unter bestehenden Brücken bieten das Potenzial, dass Tiere die Landschaft besser durchwandern können. Für Aufwertungsmaßnahmen unter Brücken können bestehende Infrastrukturräume genutzt werden, um Eingriffe in Natur und Landschaft auszugleichen. So entstehen ökologische „Trittsteine“, die Tiere bei der Wanderung unterstützen und Lebensräume wieder besser miteinander verbinden.

Verkehrsminister Winfried Hermann erklärte: „Jede Straße, jede Brücke greift in unsere Landschaft ein. Umso wichtiger ist es, Verantwortung zu übernehmen und der Natur wieder Raum zu geben. Wenn wir selbst kleine, bislang unbeachtete Flächen unter Brücken in lebendige Lebensräume verwandeln, stärken wir den Biotopverbund ganz konkret. Unser Anspruch ist es, Mobilität und Naturschutz zusammenzubringen. So wird aus Infrastruktur ein aktiver Beitrag für mehr Artenvielfalt in Baden-Württemberg.“ >> mehr!

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