Begehung Tunnel Rastatt

Winfried Hermann MdL hat sich auf der Tunnelbaustelle der Deutschen Bahn in Rastatt ein Bild vom Fortschritt der Bauarbeiten gemacht. Die Verantwortlichen sind sich sicher, dass Ende 2026 zum Fahrplanwechsel – durch die Havarie 4 Jahre später als geplant – Züge durch den Tunnel fahren werden.

Wikipedia: Der Tunnel Rastatt (auch Rastatter Tunnel) ist ein im Bau befindlicher Eisenbahntunnel der Ausbau- und Neubaustrecke Karlsruhe–Basel in Rastatt. Er unterquert das Stadtgebiet, einen Fluss und im Norden und Süden der Stadt die bestehende Fernbahnstrecke. Das Bauwerk soll von Fern- und Güterverkehr genutzt werden. Die Inbetriebnahme des zweiröhrigen Tunnels ist für Ende 2026 geplant.

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Die Bauarbeiten begannen 2013; damals war die Eröffnung für 2022 geplant. Doch während des Baus ereignete sich am 12. August 2017 eine Havarie in der Oströhre, die eine Gleisabsenkung der unterquerten Rheintalbahn zur Folge hatte. Daraus folgte eine siebenwöchige Sperrung der Rheintalstrecke, was erhebliche und weiträumige Beeinträchtigungen des Schienen-Güterverkehrs verursachte. Die Bauarbeiten wurden eingestellt und erst Ende 2021 wieder aufgenommen.

Quelle: de.wikipedia.org

Daten: Rastatter Tunnel
Verkehrsverbindung: Ausbau- und Neubaustrecke Karlsruhe–Basel
Ort: Rastatt
Länge: 4270 m
Anzahl der Röhren: 2
Größte Überdeckung: 20 m
Bauherr: DB Netz
Baukosten: ca. 693 Millionen Euro (Investitionskosten mit 12 km weiteren Streckenabschnitten, Stand 2012)
Baubeginn: Mai 2016
Fertigstellung: Ende 2026 (Stand Februar 2021)

(Beitragsfoto: Rastatt-Tunnel-Südportal-2024-09 von: Störfix_wikimedia.org
weitere Fotos: MdL-Büro Winne Hermann)

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