PM: Dopingkontrollsystem muss optimiert und kontrolliert werden

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buero_11 Zu den manipulierten Dopingtests im Frauenhandball Ă€ußern sich Viola von Cramon und Winfried Hermann von BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen:

Die VorfĂ€lle zeigen, dass das Dopingkontrollsystem mit privaten Subfirmen betrugsanfĂ€llig ist. Dass diese BetrĂŒgereien aufgeflogen sind, liegt vor allem an der Dummheit, den eigenen Urin gleich mehrfach abgegeben zu haben. Wenn die SportverbĂ€nde oder die NADA von externen Firmen Dopingproben einholen lassen, mĂŒssen sie dafĂŒr Sorge tragen, dass dies entsprechend dem NADA- und WADA-Code in grĂ¶ĂŸtmöglicher ZuverlĂ€ssigkeit geschieht. Das System muss stĂ€ndig ĂŒberprĂŒft, optimiert und gegen Missbrauch und Betrug gesichert werden. Die Kontrolleure mĂŒssen kontrolliert werden! Das gilt auch fĂŒr die SportverbĂ€nde und die NADA. Hermann und von Cramon fordern eine Selbstbefassung des Sportausschusses des Bundestages mit den VorfĂ€llen. Es ist Aufgabe von Regierung und Parlament, die Wirksamkeit des staatlich geförderten Kontrollsystems stĂ€ndig zu ĂŒberprĂŒfen und Verbesserungen anzumahnen.

deutschlandfunk: Der Bund Deutscher Radfahrer und sein Sportdirektor Bremer

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Von Manipulationen gewusst

Von Ralf Meutgens

buero_8 Die Unterlassungsklagen von Burckhard Bremer, dem Sportdirektor beim Bund Deutscher Radfahrer, gegen den SaarlÀndischen Rundfunk und den Bundestagsabgeordneten Peter Danckert sind von der Pressekammer des Landgerichts Hamburg abgewiesen worden.

Bremer hatte sich gegen Inhalte eines Online-Beitrags des SaarlÀndischen Rundfunks und eines Interviews von Danckert im Deutschlandfunk presserechtlich zu Wehr gesetzt. In beiden FÀllen war dargestellt worden, dass Bremer von Manipulationen bei Radsportlern gewusst, die FÀlle aber verschwiegen habe.

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sueddeutsche.de: Ein PrĂŒfstein fĂŒr das BMI

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kuppelfoto_2 Der als Dopingvertuscher gesehene RadfunktionÀr Bremer beschÀftigt die Politik

MĂŒnchen – Alle tun sich mal wieder schwer mit dieser Doping-Causa, auch das Bundesinnenministerium (BMI), das sich in solchen Dingen traditionell zögerlich gibt – obwohl der Sportbetrug doch auch in Deutschland tiefe Wurzeln hat. Nun hat das BMI den Fall Burckhard Bremer auf dem Tisch: Dem Sportdirektor des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) attestieren inzwischen zwei Gerichte, ein Dopingvertuscher zu sein (SZ vom 17.8.). FĂŒr einen SportfunktionĂ€r der höchsten Ebene sind das vernichtende Urteile. Der 63-JĂ€hrige erhielt beispielsweise schriftlich, dass die Justiz im Hinblick auf den Dopingfall Patrik Sinkewitz bei der Rad-WM 2000 in Plouay ĂŒberzeugt ist, dass Bremer ‘Kenntnis von dem Umstand (hatte), dass Sinkewitz Doping mit Epo vorgenommen hatte’.

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sueddeutsche.de: Bremer verliert wieder vor Gericht

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buero_9 Berlin/MĂŒnchen (SZ) – Burckhard Bremer, Sportdirektor des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR), muss sich weiterhin vorhalten lassen, nicht ‘konsequent gegen Doping im Radsport’ vorgegangen zu sein. Der FunktionĂ€r unterlag auch in zweiter Instanz das Berufungsverfahren gegen den GrĂŒnen-Politiker Winfried Hermann, der die AufklĂ€rungsarbeit der BDR-Riege um PrĂ€sident Rudolf Scharping kritisiert hatte. Das Kammergericht Berlin stellte nun erneut fest (GeschĂ€fts-Nr. 9U112/09), Bremer habe in der DopingaffĂ€re um Bahnfahrer Christian Lademann ‘(sicherlich neben anderen Personen im BDR) nichts veranlasst, um sich davon zu ĂŒberzeugen, dass der Sportler die ihn zur Teilnahme an den olympischen Spielen (2004) berechtigenden Leistungen ohne Zuhilfenahme unerlaubter Mittel erbracht hat’.

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sueddeutsche.de: Doping im Radsport

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Der mutige Herr Weibel belastet alle

Von Andreas Burkert

Der frĂŒhere U23-Bundestrainer sagt vor Gericht gegen FunktionĂ€re des Bundes Deutscher Radfahrer aus – es geht um vertuschte DopingfĂ€lle.

Bei der Bayern-Rundfahrt, die an diesem Mittwoch in Erding startet, werden Rudolf Scharping und Burkhard Bremer nicht erwartet. Dass der PrĂ€sident des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) und dessen Sportdirektor nicht kommen, werden vermutlich beide als ganz angenehm empfinden angesichts der Neuigkeiten, die ĂŒber Scharpings Verband speziell Bremer bekannt geworden sind. Diese Nachrichten lassen mehr denn je den Eindruck zu, dass Bremer und die alte BDR-Riege aus gutem Grund bis heute keine sie betreffenden DopingfĂ€lle aufklĂ€ren – weil sie offenbar davon Kenntnis hatten. Und DopingfĂ€lle aktiv vertuschten.

zum vollstĂ€ndigen Artikel in der SĂŒddeutschen …

Spiegel-Online: Sportausschuss – Doping zum AprĂšs-Ski

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Der Anti-Doping-Bericht 2008 liegt jetzt erst dem Bundestag vor – obwohl die Ergebnisse dem Innenministerium schon viel frĂŒher bekannt waren. Innenminister de MaiziĂšre wollte vor Olympia aber keine Unruhe schĂŒren. Denn auch WintersportverbĂ€nde sind von VerstĂ¶ĂŸen betroffen.

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Interview: Die Angst vor dem GefÀngnis hilft

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Interview Stuttgarter Zeitung vom 01.12.2009

Interview mit Winfried Hermann: Die Angst vor dem GefÀngnis hilft

Tobias Schall

Wettmanipulationen im Fußball, Doping allerorten, inszenierte UnfĂ€lle in der Formel 1. Ist der Sport außer Kontrolle geraten? Winfried Hermann will eine Wertedebatte und wiederholt seine Forderung nach dem Gesetz zum Sportbetrug, das dieser Tage auch die bayerische Justizministerin postuliert hat.

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Hermann will Klarheit: Der Fall Pechstein im Sportausschuss

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Medien

Hermann will Klarheit: Der Fall Pechstein im Sportausschuss

verschiedene Medienartikel

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