Zu den manipulierten Dopingtests im Frauenhandball äußern sich Viola von Cramon und Winfried Hermann von Bündnis 90/Die Grünen:
Die Vorfälle zeigen, dass das Dopingkontrollsystem mit privaten Subfirmen betrugsanfällig ist. Dass diese Betrügereien aufgeflogen sind, liegt vor allem an der Dummheit, den eigenen Urin gleich mehrfach abgegeben zu haben. Wenn die Sportverbände oder die NADA von externen Firmen Dopingproben einholen lassen, müssen sie dafür Sorge tragen, dass dies entsprechend dem NADA- und WADA-Code in größtmöglicher Zuverlässigkeit geschieht. Das System muss ständig überprüft, optimiert und gegen Missbrauch und Betrug gesichert werden. Die Kontrolleure müssen kontrolliert werden! Das gilt auch für die Sportverbände und die NADA. Hermann und von Cramon fordern eine Selbstbefassung des Sportausschusses des Bundestages mit den Vorfällen. Es ist Aufgabe von Regierung und Parlament, die Wirksamkeit des staatlich geförderten Kontrollsystems ständig zu überprüfen und Verbesserungen anzumahnen.
29
Aug
Autor: admin | Kategorie:
Medienresonanz,
Sport und Bewegung
Von Manipulationen gewusst
Von Ralf Meutgens
Die Unterlassungsklagen von Burckhard Bremer, dem Sportdirektor beim Bund Deutscher Radfahrer, gegen den Saarländischen Rundfunk und den Bundestagsabgeordneten Peter Danckert sind von der Pressekammer des Landgerichts Hamburg abgewiesen worden.
Bremer hatte sich gegen Inhalte eines Online-Beitrags des Saarländischen Rundfunks und eines Interviews von Danckert im Deutschlandfunk presserechtlich zu Wehr gesetzt. In beiden Fällen war dargestellt worden, dass Bremer von Manipulationen bei Radsportlern gewusst, die Fälle aber verschwiegen habe.
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28
Aug
Autor: admin | Kategorie:
Medienresonanz,
Sport und Bewegung
Der als Dopingvertuscher gesehene Radfunktionär Bremer beschäftigt die Politik
München – Alle tun sich mal wieder schwer mit dieser Doping-Causa, auch das Bundesinnenministerium (BMI), das sich in solchen Dingen traditionell zögerlich gibt – obwohl der Sportbetrug doch auch in Deutschland tiefe Wurzeln hat. Nun hat das BMI den Fall Burckhard Bremer auf dem Tisch: Dem Sportdirektor des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) attestieren inzwischen zwei Gerichte, ein Dopingvertuscher zu sein (SZ vom 17.8.). Für einen Sportfunktionär der höchsten Ebene sind das vernichtende Urteile. Der 63-Jährige erhielt beispielsweise schriftlich, dass die Justiz im Hinblick auf den Dopingfall Patrik Sinkewitz bei der Rad-WM 2000 in Plouay überzeugt ist, dass Bremer ‘Kenntnis von dem Umstand (hatte), dass Sinkewitz Doping mit Epo vorgenommen hatte’.
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03
Aug
Autor: admin | Kategorie:
Medienresonanz,
Sport und Bewegung
Berlin/München (SZ) – Burckhard Bremer, Sportdirektor des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR), muss sich weiterhin vorhalten lassen, nicht ‘konsequent gegen Doping im Radsport’ vorgegangen zu sein. Der Funktionär unterlag auch in zweiter Instanz das Berufungsverfahren gegen den Grünen-Politiker Winfried Hermann, der die Aufklärungsarbeit der BDR-Riege um Präsident Rudolf Scharping kritisiert hatte. Das Kammergericht Berlin stellte nun erneut fest (Geschäfts-Nr. 9U112/09), Bremer habe in der Dopingaffäre um Bahnfahrer Christian Lademann ‘(sicherlich neben anderen Personen im BDR) nichts veranlasst, um sich davon zu überzeugen, dass der Sportler die ihn zur Teilnahme an den olympischen Spielen (2004) berechtigenden Leistungen ohne Zuhilfenahme unerlaubter Mittel erbracht hat’.
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Claudia Roth und Winne Hermann (Sportpolitischer Sprecher der grünen Bundestagsfraktion) erklären zur aktuellen Kampagne des Atomforums:
Mit seiner aktuellen Pamphlet- und Postkartenkampagne mit Fußballmotiven will das Atomforum die Begeisterung von Millionen Fußballfans vor den Karren der gefährlichsten Lobby der Bundesrepublik spannen. Wie schlecht muss es dem Atomforum eigentlich gehen, wenn es jetzt schon versucht,die Fußballweltmeisterschaft für seine Zwecke zu funktionalisieren?
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Zur Ernennung von München zur Candidate City für die Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2018 erklären Viola von Cramon, Obfrau im Sportausschuss, und Winfried Hermann, Sprecher für Sportpolitik:
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14
Jun
Autor: admin | Kategorie:
Sport und Bewegung
Grüne Schwerpunkte einer europäischen Sportpolitik
Bisher stützten sich Maßnahmen der EU im Bereich Sport nicht auf eine ausdrückliche Zuständigkeit, sondern vielmehr auf Aspekte anderer Zuständigkeiten wie Wettbewerb, Binnenmarkt, Beschäftigung und Soziales, die mit dem Sport in Verbindung stehen. Diese Maßnahmen sind im sogenannten EU-Weißbuch Sport und im dazugehörigen „Aktionsplan Pierre de Coubertin“ festgehalten. Auf informellen Treffen der zuständigen Minister und Fachleute kooperierten auf dieser Basis auch schon vor Inkrafttreten des Lissabon-Vertrags die Mitgliedstaaten in Sportfragen miteinander. Durch die spezielle Zuständigkeit der EU, die nun aus dem Vertrag von Lissabon für den Bereich Sport erwächst, wurde diese Zusammenarbeit formalisiert.
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11
Jun
Autor: admin | Kategorie:
Interviews,
Sport und Bewegung
Fußball ist ein wunderbarer Sport. Er ist weltweit verbreitet, bringt als Mannschaftssport Millionen auf dem Platz im sportlichem Wettstreit zusammen und vereint global Milliarden vor den Bildschirmen. Doch Fußball ist eine Ware, mit der hart gehandelt wird.
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© Hessischer Rundfunk
26
Mai
Autor: admin | Kategorie:
Medienresonanz,
Sport und Bewegung
Der mutige Herr Weibel belastet alle
Von Andreas Burkert
Der frühere U23-Bundestrainer sagt vor Gericht gegen Funktionäre des Bundes Deutscher Radfahrer aus – es geht um vertuschte Dopingfälle.
Bei der Bayern-Rundfahrt, die an diesem Mittwoch in Erding startet, werden Rudolf Scharping und Burkhard Bremer nicht erwartet. Dass der Präsident des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) und dessen Sportdirektor nicht kommen, werden vermutlich beide als ganz angenehm empfinden angesichts der Neuigkeiten, die über Scharpings Verband speziell Bremer bekannt geworden sind. Diese Nachrichten lassen mehr denn je den Eindruck zu, dass Bremer und die alte BDR-Riege aus gutem Grund bis heute keine sie betreffenden Dopingfälle aufklären – weil sie offenbar davon Kenntnis hatten. Und Dopingfälle aktiv vertuschten.
zum vollständigen Artikel in der Süddeutschen …
21
Mai
Autor: admin | Kategorie:
Reden,
Sport und Bewegung
zu Protokoll gegebene Rede
Die Linke verweist in ihrem Antrag auf die große gesellschaftliche Bedeutung des Breitensports und darauf, dass alle gesellschaftlichen Gruppen hinreichend Zugang zu Angeboten des Breitensports haben sollen. Die Linke sieht den Bund in der Pflicht, die Rahmenbedingungen für eine angemessene Entwicklung des Breitensports zu optimieren.
Richtig ist: Die Sportvereine können ihrer Aufgabe nur dann nachkommen, wenn genügend Sportanlagen im Wohnumfeld zur Verfügung stehen. Immissionen durch Aktivitäten in Sportanlagen möchte die Linke rechtlich nicht mit den Immissionen durch Gewerbe- oder Verkehrslärm gleichgesetzt wissen, da es sich bei Ersterem um eine Ausdrucksform und Begleiterscheinungen sozialen Verhaltens handelt. Sportanlagen sollten deswegen nicht in erster Linie als regelungsbedürftige Störungen, sondern als Bereicherung des sozialen und kulturellen Lebens angesehen werden. Konkret fordert die Linke in ihrem Antrag von der Bundesregierung einen Gesetzesentwurf, der sportliche Anlagen immissions- und baurechtlich privilegiert.
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