PM: Verkehrswirtschaftliche Vernunft statt „Koste es was es wolle“
Autor: admin | Kategorie: Bahn, Pressemitteilungen, Stuttgart 21Stuttgart 21 und die Neubaustrecke nach Ulm stehen für eine fatale Schienenpolitik
Anlässlich der neuesten Hinweise zur Nutzen-Kosten- Berechnung der Neubaustrecke und zu den Kosten des Großprojektes Stuttgart 21 erklären Winfried Hermann, Vorsitzender des Ausschusses für Verkehr; Bau und Stadtentwicklung und Dr. Anton Hofreiter, verkehrspolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen:
Bisher nicht bekannte Informationen aus Kreisen der Bahn und des Ministeriums belegen, dass die beiden Projekte teurer und riskanter sind, als öffentlich zugegeben wird. Sie zeigen auch, dass sie kaum einen volkswirtschaftlichen Nutzen haben. Ein Nutzen-Kosten-Faktor für die NBS von 1,00X bedeutet faktisch: Es gibt keinen, wenn die NBS auch nur etwas mehr kostet als die bislang kalkulierten 2,9 Milliarden. Es ist unverantwortlich, neue Kostendaten nicht zur Kenntnis zu nehmen und starrköpfig an alten, falschen Entscheidungen festzuhalten. Es gibt auch für Bund und Bahn starke wirtschaftliche Gründe, die Projekte zu überdenken. Denn Bahn und Bund müssen die begrenzten Mittel auf wirkliche Engpässe und Problembereiche des Schienenverkehrs in Deutschland konzentrieren und dort investieren, wo es den größten Nutzen gibt, anstatt sie in einem Megaprojekt unwirtschaftlich zu versenken. Bundesminister Ramsauer hat noch vor wenigen Monaten angesichts knapper finanzieller Investitionsmittel öffentlich erklärt, man könne nur Projekte mit einem Nutzen-Kosten-Faktor von 4 und mehr realisieren.
PM: Luftverkehrsabgabe: Liberale Klientelpolitik über den Wolken
Autor: admin | Kategorie: Luft, Pressemitteilungen
Zur Forderung der FDP, die Luftverkehrsabgabe zu überprüfen, erklären Lisa Paus, Obfrau im Finanzausschuss, und Winfried Hermann, Vorsitzender des Verkehrsausschuss:
Die FDP muss endlich ernst machen mit dem Subventionsabbau. Stattdessen tanzen sie nach der Pfeife der Airlines und scheren sich nicht um ihre Versprechen von gestern. Auch das Wort Klimaschutz scheint der FDP völlig fremd. Gleichwohl ist die Luftverkehrssteuer nur ein erster Schritt für ein bisschen mehr ökologische Kostenwahrheit im Luftverkehr.
PM: Dopingkontrollsystem muss optimiert und kontrolliert werden
Autor: admin | Kategorie: Pressemitteilungen, Sport und Bewegung
Zu den manipulierten Dopingtests im Frauenhandball äußern sich Viola von Cramon und Winfried Hermann von Bündnis 90/Die Grünen:
Die Vorfälle zeigen, dass das Dopingkontrollsystem mit privaten Subfirmen betrugsanfällig ist. Dass diese Betrügereien aufgeflogen sind, liegt vor allem an der Dummheit, den eigenen Urin gleich mehrfach abgegeben zu haben. Wenn die Sportverbände oder die NADA von externen Firmen Dopingproben einholen lassen, müssen sie dafür Sorge tragen, dass dies entsprechend dem NADA- und WADA-Code in größtmöglicher Zuverlässigkeit geschieht. Das System muss ständig überprüft, optimiert und gegen Missbrauch und Betrug gesichert werden. Die Kontrolleure müssen kontrolliert werden! Das gilt auch für die Sportverbände und die NADA. Hermann und von Cramon fordern eine Selbstbefassung des Sportausschusses des Bundestages mit den Vorfällen. Es ist Aufgabe von Regierung und Parlament, die Wirksamkeit des staatlich geförderten Kontrollsystems ständig zu überprüfen und Verbesserungen anzumahnen.
Diverse Medien: Polizei beendet Bagger-Blockade in Stuttgart
Autor: admin | Kategorie: Medienresonanz, Stuttgart 21Deutschlandfunk – Interview: Hermann: Bund könnte das Projekt Stuttgart 21 im Prinzip stoppen
Autor: admin | Kategorie: Interviews, Stuttgart 21
Hermann: Bund könnte das Projekt Stuttgart 21 im Prinzip stoppen
Winfried Hermann im Gespräch mit Tobias Armbrüster
Der Streit um das Projekt Stuttgart 21 geht weiter. Der geplante Runde Tisch ist für den Vorsitzenden des Verkehrsausschusses im Bundestag Winfried Hermann zwar ein guter Ansatz, aber: “Der Bund hat im Grunde genommen nicht das Geld, Stuttgart 21 und die Neubaustrecke zu bauen.”
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deutschlandfunk: Der Bund Deutscher Radfahrer und sein Sportdirektor Bremer
Autor: admin | Kategorie: Medienresonanz, Sport und BewegungVon Manipulationen gewusst
Von Ralf Meutgens
Die Unterlassungsklagen von Burckhard Bremer, dem Sportdirektor beim Bund Deutscher Radfahrer, gegen den Saarländischen Rundfunk und den Bundestagsabgeordneten Peter Danckert sind von der Pressekammer des Landgerichts Hamburg abgewiesen worden.
Bremer hatte sich gegen Inhalte eines Online-Beitrags des Saarländischen Rundfunks und eines Interviews von Danckert im Deutschlandfunk presserechtlich zu Wehr gesetzt. In beiden Fällen war dargestellt worden, dass Bremer von Manipulationen bei Radsportlern gewusst, die Fälle aber verschwiegen habe.
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sueddeutsche.de: Ein Prüfstein für das BMI
Autor: admin | Kategorie: Medienresonanz, Sport und Bewegung
Der als Dopingvertuscher gesehene Radfunktionär Bremer beschäftigt die Politik
München – Alle tun sich mal wieder schwer mit dieser Doping-Causa, auch das Bundesinnenministerium (BMI), das sich in solchen Dingen traditionell zögerlich gibt – obwohl der Sportbetrug doch auch in Deutschland tiefe Wurzeln hat. Nun hat das BMI den Fall Burckhard Bremer auf dem Tisch: Dem Sportdirektor des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) attestieren inzwischen zwei Gerichte, ein Dopingvertuscher zu sein (SZ vom 17.8.). Für einen Sportfunktionär der höchsten Ebene sind das vernichtende Urteile. Der 63-Jährige erhielt beispielsweise schriftlich, dass die Justiz im Hinblick auf den Dopingfall Patrik Sinkewitz bei der Rad-WM 2000 in Plouay überzeugt ist, dass Bremer ‘Kenntnis von dem Umstand (hatte), dass Sinkewitz Doping mit Epo vorgenommen hatte’.
Ein Gespräch mit Winfried Hermann in der Jungen Welt
Autor: admin | Kategorie: Medienresonanz, Stuttgart 21“Das ist ein unglaublich teurer Wahnsinn” - Im deutschen Schienenverkehr gibt es an vielen Stellen Engpässe. Nur nicht in Stuttgart.










